Halli hallo meine fleißigen Blogleser.
Da ich euch letztes Mal so lange warten lassen hab mit neuen
Nachrichten, schreibe ich dieses Mals schon etwas früher.
Wie schon in meinem letzten Blogeintrag geschrieben, war ich
dieses Wochenende zusammen mit Steffen und auch mit Ruben in Mangochi, besser
gesagt noch in Makawa einem Örtchen vor Mangochi.
Samstagmorgen um 6:15 ging es am Weltwärtshaus los, denn
unser Bus fuhr schon um 7 Uhr (war zumindest geplant, wurde dann aber doch
7:30). Obwohl wir dachten, dass wir recht pünktlich sind war der Bus schon mega
voll und so bekamen wir leider nur noch einen Stehplatz. Nach ca. 2 Stunden
Stehen bekam ich schließlich doch noch einen „Sitzplatz“, kurz gesagt ich hab
mir mein Sitzplatz selbst erschaffen. Nach ca. 6 Stunden Fahrt sind wir dann
auch schließlich in Makawa angekommen. Das Erste was uns auffiel war, dass es
dort nochmal mindestens 5 °C heißer ist, als in Lilongwe.
Ziemlich in der Nähe des Festivals war eine riesen
Muttertagsparty geplant, an der einige Frauen (darunter die Chefin von Irina
und Lukas, was auch der Grund dafür war, dass Lukas von der Party wusste) für
ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet werden sollen. Unter Anderem hätte
dort auch die Präsidentin geehrt werden sollen, die aber abgesagt hatte und
somit auch ihr komplettes Anhängsel nicht mitkam. Also eigentlich war die Party
auch nur für geladene Gäste und der Eintritt lag bei 15000 Kwacha, was
umgerechnet ca. 40€ wären. Da nun aber so viel abgesagt hatten, wurde der Preis
auf 1000K (=2,50€) reduziert und das mit den geladenen Gästen war auch nicht
mehr so wichtig. Wie man sich jetzt denken kann waren wir Freiwilligen da
natürlich sofort dabei, denn das Motto des Abends lautete: All you can eat and
drink. Trotz einigen Reden und Blabla war der Abend aber doch richtig richtig
witzig, denn wir fielen zwischen den Frauen in Abendkleidern nicht nur durch unseren
Beachdress auf sondern auch dadurch, dass einige der Kellner fast den ganzen
Abend damit verbrachten, bei uns am Tisch Alkohol zu bringen und leere Teller
abzuräumen. Danach waren wir aber auch so voll gefressen und müde, dass sich
fast alle von uns sich auf den Heimweg machten. Die meisten von uns sind mit
dem Auto nach Hause, ein paar wollten jedoch laufen.
Eigentlich schien der Tag gelaufen zu sein und alle wollten
nur noch ins Bett, als dann aber plötzlich die erschreckende Nachricht bei uns
ankam, dass die 4 Heimlaufenden überfallen wurden. Der Schock bei allen war
riesig, bis wir genau wussten was passiert war, aber man muss sagen, dass allen
nicht wirklich viel passiert ist und die zum Glück mit einem Schreck und ein
paar kleinen Schürfwunden davon gekommen sind.
Nach einer kurzen Nacht, war am nächsten Morgen dann aber auch sofort wieder Frühschwimmen und Chillen am und im See angesagt. So gegen 15 Uhr sind wir dann wieder aufs Festival und sind aber schon um kurz nach 17 Uhr wieder zurück, weil wir alle früh ins Bett wollten bzw. ich noch einen Frisörtermin bei Veith hatte um mir eine Dreadlock machen zu lassen. Heute Morgen hieß es nämlich um 4 Uhr aufstehen, da der Bus um 5 Uhr fuhr. Diesen Mal bekamen wir sogar einen Sitzplatz und so gegen 11:30 waren wir schließlich zurück in Lilongwe.
Soviel wieder einmal zu meinem Wochenende. Bis bald und
Tionana
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