Wie immer gibt es einiges zu erzählen. Am besten beginne ich mal, wie schon angekündigt, mit dem 3. Oktober, dem berühmten Tag der Deutschen Einheit.
Am Mittwoch, den 3. Oktober trudelten nach und nach alle GIZ- Freiwilligen bei uns im Weltwärtshaus ein. Eigentlich ging der Empfang erst gegen 18:30 Uhr los, aber der deutsche Botschafter hatte uns gefragt ob wir nicht so lieb wären und für etwa zwei Stunden die Essens- und Getränkeausgabe übernehmen würden. So wurden wir also schon gegen 16 Uhr von drei ziemlich coolen Tuaregs abgeholt und zum Haus des deutschen Botschafters gebracht. Dort wurden wir auch gleich herzlich vom Botschafter und seiner Frau empfangen. Sie zeigten uns die Küche, ein wenig vom Haus und erklärten uns den groben Ablauf des Abends.
Aus meinem täglichen Leben hier gibt es nicht so viel zu erzählen, es passiert hier eigentlich immer das Gleiche.
Letzten Montag ist Susi jetzt auch endgültig aus dem Weltwärtshaus ausgezogen und zu ihrem eigentlichen Arbeitsplatz, dem Wildlife Park in Kuti, gefahren. Fürs Erste wurde sie aber von Philipp begleitet, der aber nur für zwei Wochen dort bleibt. Er kommt also übernächsten Sonntag oder Montag auch schon wieder zurück. Nachdem ich schon etwas deprimiert war, zwei Wochen alleine in dem großen Haus verbringen zu müssen bekam ich auch schon einen neuen Mitbewohner. Steffen ist aus Mulanje zurückgekommen, weil er sich dort nicht sehr wohl gefühlt hat und ist jetzt endgültig hier eingezogen und wird in Zukunft am TTC (Teachers Training College) in Lilongwe arbeiten. Mich freut das riesig weil ich mich mit Steffen schon auf dem Vorbereitungsseminar in Katlenburg auf Anhieb super verstanden hab. So wohne ich also nun mit zwei Jungs zusammen. Das Einzige negative daran ist: Ich muss mein schönes großes Zimmer an die beiden Jungs abgeben und in das etwas kleinere von Philipp ziehen. Eigentlich nicht wirklich schlimm, aber jetzt muss ich mein schön dekoriertes Zimmer wieder entdekorieren und im anderen Zimmer neu machen.
Morgen früh um 7 Uhr werde ich zusammen mit Steffen nach Mangochi fahren um
- Ayla und Max zu besuchen, die direkt am Strand wohnen
- Um dort die anderen Freiwilligen aus Blantyre, Mulanje und Zomba zu treffen, die auch alle da sein werden
- Party zu machen, weil dort ein riesiges Festival am See ist
Zusammengefasst um einfach ein richtig geiles verlängertes Wochenende zu haben. Montag ist hier nämlich Muttertag und somit Feiertag.
Darüber aber wie immer mehr wenn ich zurück bin.
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