Samstag, 12. Mai 2012

Wer, wie, wo und was?

Hallo,
ich heiße Valerie, bin derzeit 19 Jahre alt und habe erst vor Kurzem mein schriftliches Abitur erfolgreich hinter mich gebracht.
Nach langem Hin- und Herüberlegen, was ich denn nach meinem Abitur machen will, kam ich schließlich auf die Idee mich für einen einjährigen Freiwilligendienst im Ausland zu bewerben.
Da mich der Kontinent Afrika schon seit meiner Kindheit begeisterte, wollte ich meinen Freiwilligendienst unbedingt hier machen. Anfangs habe ich mich auf Stellen in Südafrika, Äthiopien und Namibia beworben, doch nach zahlreichen Absagen und Enttäuschungen hatte ich die Hoffnung schon fast aufgegeben, als ich doch noch ein tolles Stellenangebot aus Malawi bekommen habe. Da ich sehr lange auf eine Zusage warten musste, freue ich mich jetzt natürlich umso mehr auf meinen Freiwilligendienst und das Jahr in Malawi.




Während meines einjährigen Aufenthaltes in Malawi, werde ich in Lilongwe, der Hauptstadt Malawis leben und im "Children of Blessing Trust" arbeiten.
Leben werde ich wie gesagt in Lilongwe. Hier habe ich auf dem Grundstück einer Gastfamilie ein eigenes Häuschen mit Bett, Schrank, Toilette, Dusche, Küche und einem kleinen Wohnzimmer.







Über Malawi und Lilongwe:

Malawi ist ein Binnenstaat in Südostafrika und ist 118,480km² groß. Die Amtssprache Malawis ist Englisch und die Hauptstadt Malawis, in der ich nun ein Jahr lang arbeiten werde, heißt Lilongwe.
Lilongwe hat derzeit etwa 674 448 Einwohner und liegt etwa 100km westlich des Malawisees. Die Amtssprache in Lilongwe ist ebenfalls Englisch, jedoch wird hier hauptsächlich auf Chichewa kommuniziert. Das Klima in Lilongwe ist meist sehr warm, von Juni- Juli ist hier jedoch die "kalte" Jahreszeit.



Über meine Stelle:

Während meinem Jahr in Lilongwe werde ich im "Children of Blessing Trust" arbeiten. Das "Children of Blessing Trust" bietet behinderten Kindern in und um Lilongwe die Chance, Fähigkeiten zu erlernen, die ihr Selbstbewusstsein und ihre Selbstständigkeit fördern. Hierbei wird aber nicht nur mit den Kindern allein, sondern auch mit deren Eltern zusammengearbeitet, um bei diesen mehr Verständnis und Akzeptanz für die Situation der Kinder zu erlangen.
Ich werde hier sowohl Aufgaben in der Vorschule, als auch im Rehabilitierungsprogramm und in der Arbeit mit den Eltern übernehmen.
Da in der Vorschule sowohl Kinder ohne als auch mit Behinderung sind, ist ein wichtiges Ziel hierbei, die behinderten Kinder möglichst gut zu integrieren.
Nebenher unterstütze ich das Team zusätzlich bei der Arbeit in Feldkliniken um Lilongwe herum.
(http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10150250548546398.323107.167680016397&type=3)


Bevor das Abenteuer aber starten und ich am 20.08 losfliegen kann, findet am 14.- 22.07 noch ein Vorbereitungsseminar statt, bei dem meine ungeklärten Fragen hoffentlich noch beantwortet werden können.

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